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Die Biker schießen den Vogel ab

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General-Anzeiger + 11.01.2015

Die Biker schießen den Vogel ab

Acht ortsansässige Vereine mit insgesamt 85 Teilnehmern waren der Einladung der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Hangelar zum mittlerweile 15. sportlichen Neujahrsschießen um Pokal und Geldpreise auf deren Schützenstand im Toni -und Anneliese-Floßmann-Hof gefolgt

Redakteur: Paul Kieras

Foto: Paul Kieras

 

Die ruhigste Hand und das sicherste Auge bewiesen dabei die Biker in der Bundespolizei. Mit dem 326. Schuss holte ihre Mannschaftskollegin Barbara Creutz den Rest des Gipsvogels von der Stange, nachdem zuvor Martin Hildebrandt für den Junggesellenverein Hangelar den Kopf, Renate Tropschuk den linken Flügel für den gemischten Chor „Eintracht Hangelar“ und Frank Hildebrandt, ebenfalls vom Junggesellenverein, den rechten Flügel erkämpft hatten. Den Schweif sicherte sich Alexander Patt mit dem 234. Schuss für den VfR Hangelar.

In der Einzelwertung beim parallel stattfindenden Scheiben-Glücksschießen gewann wiederum ein Biker, nämlich Hansjörg Esser, der damit auch den größten Teil des Preisgeldes einstecken durfte. Das traditionelle Neujahrsschießen dient den Sebastianus Schützen dazu, „uns einmal außerhalb der Schützenbruderschaft zu präsentieren“, sagte Pressesprecher Friedhelm Bepperling. Sein Verein sei im Ort gut integriert und das Turnier schon Tradition geworden. Das bestätigte auch Frank Barann vom VfR Hangelar: „Schon seit Jahren nehmen wir gerne teil, ich persönlich bereits zum achten Mal. Wir bekommen jedes Mal unseren Stammtisch zugewiesen.“

Am Samstag war er zusammen mit 13 weiteren Vereinskameraden angetreten, denn „wir Vereine müssen zusammenhalten“, so seine Begründung. Neben dem sportlichen Aspekt hat immer auch das gesellschaftliche Zusammensein einen hohen Stellenwert. Gemeinsam feierten die verschiedenen Vereinsmitglieder daher wieder bei einem Bier und rustikalem Buffet, für das wie in den Jahren zuvor die Damen der Hangelarer Schützen gesorgt hatten

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