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Sieben Vereine machten mit

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Extra-Blatt Sankt Augustin + 08.01.2018

Traditionelles Neujahrs-Pokalschießen in Hangelar

Redakteur: Patrizia Wackers

Foto: P. Wackers

Hangelar Zum 18. Neujahrsschießen begrüßte der 2. Brudermeister Alexander Schulz rund 100 Gäste von den ortsansässigen Vereinen und Interessengemeinschaften im festlich geschmückten Schützenhaus. Gastgeber des Pokalschießens war die SchützenbruderschaftSankt Sebastianus. Insgesamt machten sieben Ortsvereine mit, die aus ihrer Mitte 15 Mannschaften gebildet hatten, die um den Pokal kämpften. Höhepunkt war das traditionelle Vogelschießen, das sich über dreieinhalb Stunden hinzog. Mit dem 239. Schuss holte Julie Wolter dann schließlich den Rumpf des Vogels von der Stange. Damit ging der Vereinspokal zum dritten Mal an die Biker in der Bundespolizei (BiB). Es ist Tradition, dass der Pokal bei dem seit 2001 jährlich veranstalteten Wettschießen an die Siegermannschaft geht.

Zuvor erkämpfte sich Guido Himmel den Kopf mit dem 34. Schuss für die Ehrengarde Hangelar. Helmut Wollsiefen ging für den Turnverein an den Start. Mit dem 78. Schuss ging der linke Flügel an ihn. Julie Wolter holte mit dem 120. Schuss bereits den rechten Flügel. Mark Schäfer sicherte sich den Schweif mit dem 143. Schuss für die Ehrengarde.

Parallel zum Vogelschießen fand das Einzel-Glücksschießen statt. Insgesamt kämpften 33 Gäste mit 147 Serien á fünf Schuss um das Preisgeld. Das Glücksschießen, bei dem keiner der Schützen wusste, wo genau die meisten Punkte zu holen waren, wurde auf der elektronischen Anlage ausgetragen. Neu in diesem Jahr: Anstatt einer Scheibe mit Ringen gab es Scheiben mit Schachbrett muster. Hier landet im günstigsten Fall ein Schuss genau im Schnittpunkt von vier Quadraten und zählt somit die Werte aus den vier angeschossenen Feldern. Treffsicherheit war auf jeden Fall gefragt, da ein Ziel „sehr nah am Mittelpunkt“ in jedem Fall immer ein „Punktrausch“ war. Platz Eins ging an Joachim „Mäx“ Marx von den Bikern in der Bundespolizei vor Herbert „Locke“ Kleefuß (ebenfalls BiB) und Gerhard Binder vom TV Hangelar.

Schießmeister Wolfgang Meyer nahm die Siegerehrung vor. Er überreichte den strahlenden Gewinnern ihre Pokale und Preisgelder. Die Pfänderschützen erhielten jeweils ein Fünf-Liter-Fässchen Kölsch. Brudermeister Frank Katzer, der aus beruflichen Gründen erst kurz vor der Siegerehrung kam, begrüßte die Gäste und bedankte sich bei den zahlreichen Helfern für ihr ehrenamtliches Engagement. Gleichzeitig lud er zum ersten öffentlichen Ostereierschießen der Hangelarer Schützen ein, das am 18. März für alle Hangelarer Bürger und Freunde der Schützen angeboten wird. Wie auch in den vergangenen Jahren hatten die Frauen der Schützen ein rustikales Buffet mit deftiger Kost vorbereitet. Und mit Kölsch und Musik war die Stimmung bestens. Vereins-Infos unter  www.schuetzen-hangelar.de 

Quelle: https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/29446860 ©2018

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